Im Rahmen der Interpretation des Brandspurenbildes ist zu beachten, dass die im Zug der Brandentstehung entstandenen Spuren durch die Einflussgrößen Brandlast und Luftsauerstofzufuhr überlagert werden, so dass im Rahmen der Spureninterpretation diese Parameter einbezogen werden müssen.

Nachdem man alle Partien des Untersuchungsobjektes, beispielsweise bei einem Kraftfahrzeug, von den äußeren Karosserieflächen, dem Fahrzeuginnenraum bis hin zum Fahrzeugunterboden und nicht zuletzt dem Motorraum analysiert hat, lässt sich mit der erforderlichen Erfahrung der Brandentstehungsbereich relativ eng eingrenzen.

Abhängig von dieser definierten Zone gilt es nun im Rahmen des, in Fachkreisen allgemein anerkannten, Eliminationsverfahrens alle als Brandursache in Frage kommenden Systeme im Hinblick
auf die Brandursache zu begutachten. In erster Linie sind die regelmäßig bei Fahrzeugbränden in Frage kommenden brandursächlichen Gegebenheiten, wie beispielsweise ein Primärdefekt im System der Fahrzeugelektrik, der Austritt einer brennbaren Betriebsflüssigkeit, eine Temperaturerhöhung im Abgassystem bzw. ein Abgasaustritt und eine Inbrandsetzung zu verifizieren oder zu falsifizieren. Dabei dürfen die relativ selten auftretenden Brandursachen wie Kompressorschäden, Getriebeschäden, Kupplungsschäden, Marderschäden, Luftfilterbrände und vorsätzliche fahrlässige Begehungsweise oder eine unerlaubte Handlung nicht aus dem Auge verloren werden.

Analoge Untersuchungen führen auch bei Gebäudeschäden zur Brandursache mit dem Unterschied der Beurteilung der Gebäudetechnik (Elektrische Anlage - Verbraucher, Heiztechnik etc).
 
 
  




Anknüpfungstatsachen

Äußeres Brandspurenbild

Inneres Brandspurenbild

Brandentstehungsbereich

Eliminationsverfahren

Messtechnik

Kriminaltechnik

chemische- / physi-
kalische- / elektro-
technische Laborunter-
suchungen

Erfahrung aus mehr als 25 Jahren Brand-
ursachenanalyse

  
  
Aufklärungsquote oberhalb von 90 %

  
 
  
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Spürhund-Experten-Team